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Callaway "Razr Hawk" gegen Taylor Made "R11" |
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Dienstag, 15. Februar 2011 |
Die Saison 2011 ist eröffnet, Taylor Made präsentiert mit dem „R11“einen Driver und eine ganze Familie von Hölzern, die Furore machen. Die Schläger mit den schneeweiß lackierten Köpfen gehen in den Läden in den USA weg wie warme Semmeln. Sehr zum Verdruss von Callaway, die ihr neues Modell, den „Razr Hawk“, erst am 18. Februar zum Verkauf freigeben. Das hindert sie allerdings nicht, in der Werbung schon gegen Taylor Made zu stänkern: „Farbe ist keine Innovation. Die Entwicklung neuer Technologie gemeinsam mit Lamborghini dagegen schon...Der neue RAZR Hawk Driver mit Forged Composite ist sechs Yards länger als der R11. Und keine Menge an Farbe kann das verdecken.“ 
Starke Worte direkt gegen den Konkurrenten, das ist ungewöhnlich. Da liegt der Verdacht nahe, das der Erfolg von Taylor Made den Callaway-Strategen wirklich ein Dorn im Auge ist. Der Kampf um Marktanteile ist vor allem auf dem riesigen amerikanischen Markt mit mehr als dreißig Millionen Golfern hart, es ist ein Verdrängungswettbewerb, der USA-Markt stagniert seit längerem und nur so ist wohl zu erklären, das jetzt mit ganz harten Bandagen gefightet wird.
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