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Bronze für Deutschlands Damen bei der Team-EM |
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Dienstag, 12. Juli 2011 |
Bei der Mannschafts-Europameisterschaft der Damen im österreichischen GC Murhof (6. bis 9. Juli 2011) holte das deutsche Team um Bundestrainer Marcus Neumann die Bronzemedaille. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel um den dritten Platz besiegten die schwarz-rot-goldenen Damen Belgien mit 4 zu 3. Die neuen und alten Europameisterinnen kommen aus Schweden, die im Finale die Spanierinnen deutlich mit 5:2 besiegten.
Nach der gewonnenen Zählspielqualifikation waren die Erwartungen beim deutschen Team mit Pia Halbig (GC Hanau-Wilhelmsbad), Sophia Popov (GC St. Leon-Rot), Thea Hoffmeister (G&CC Seddiner See), Lara Katzy (G&LC Berlin-Wannsee), Stephanie Kirchmayr (GC Am Reichswald), Valérie Sternebeck (GC Rheinhessen) und Kapitänin Uli Eichler groß. Schon die Atmosphäre auf dem Platz erinnerte an das slowenische Bled, wo die deutschen Damen zwei Jahre zuvor Europameister geworden waren. Das Viertelfinal-Match gegen Frankreich gewann das Team mit 4:3. Am zweiten Tag trafen die deutschen Damen dann im Halbfinale auf Titelverteidiger Schweden. Etwas unglücklich gab Deutschland dort beide Viererpunkte ab und musste sich am Nachmittag um Haaresbreite geschlagen geben. Fast hätte Deutschland das Match noch drehen können, aber der Traum vom Finale war nun vorbei. Jetzt ging es darum, die Bronzemedaille zu retten.
Das Spiel um Bronze übertraf die Spannung des Finales bei der European Ladies' Amateur Team Championship bei weitem. Aber auch hier brachte sich das deutsche Team wieder in eine brenzlige Lage nach den Vierern. Sowohl Lara Katzy und Stephanie Kirchmayr als auch Pia Halbig und Sophia Popov machten zu viele Fehler, die am Ende zwei Punkten für die Gegnerinnen brachten. Also ging es auch dieses Mal wieder mit einem Rückstand in die Singles. Die erste Einzelpartie von Stephanie Kirchmayr ging knapp verloren. Sophia Popov gewann ihre Partie gegen die belgische Nummer eins Laura Gonzalez-Escallon mit 1 auf und sicherte den ersten Punkt für Deutschland. Thea Hoffmeister setzte sich mit 2 und 1 gegen Manon de Roey durch. Während Pia Halbig auf der 18 zum 3:3 punktete, musste Lara Katzy ins Stechen. Nun hing alles an der Berlinerin, die sich einen wahren Krimi mit der belgischen Gegnerin Chloé Leurquin lieferte. Vier Extralöcher dauerte es, bis die Sportsoldatin den erhofften Siegesputt einlochte. Unter großem Jubel der Teamkolleginnen und den begleitenden Fans wurde die Bronzemedaille gefeiert.
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