Martin Kaymer: Kritik an McIlroy und Westwood
Montag, 28. November 2011
Martin Kaymer
Martin Kaymer
Martin Kaymer findet es befremdlich, das Rory McIlroy und Lee Westwood sich entschlossen haben, im Jahre 2012 eine volle Mitgliedschaft auf der US Tour aufzunehmen. "Ich weiss einfach nicht, warum Rory und Lee immer hin und her gehen, mir scheint das etwas befremdlich", soll er nach einer Meldung gesagt haben, die am 26.11. im amerikanischen Golf Channel veröffentlicht wurde. "Ein Jahr sind sie auf der PGA Tour, im nächsten Jahr nicht. Aber das ist ihre Entscheidung, die müssen sie auch selber treffen." Vor einem Jahr waren McIlroy noch beim selben Management, bei "Chubby" Chandlers "International Sports Marketing", kurz "ISM". McIlroy verliess ISM im Oktober, Westwood blieb und nannte McIlroys Entscheidung "bizarr".
Rory McIlroy
Rory McIlroy
McIlroy wird jetzt von der in Dublin ansässigen "Horizon Sports Management" betreut, welche Rolle der vor einigen Wochen angekündigte Wechsel der Spielplätze bei der Entscheidung für die "US PGA Tour" im Jahre 2012 spielt, ist nicht bekannt. Lee Westwood's Entscheidung wurde von seinem Management ISM angekündigt, es geht offensichtlich nicht nur um eine Konkurrenz bei den Spielern, sondern auch bei den Firmen. Und es geht um viel Geld, das in Amerika und mit internationalen Sponsorenverträgen verdient werden kann. Martin Kaymer hat offiziell angekündigt, im Jahre 2012 nicht offizielles Mitglied der US Tour zu werden. Er sagte, das viele Reisen wäre "zu belastend". Amerikanische Journalisten wundern sich allerdings darüber, das er die Entscheindung erst in letzter Sekunde getroffen hat.
Lee Westwood
Lee Westwood
Die Anmeldefrist für die "US PGA Tour" ging am Dienstag zu Ende. Immerhin kann der Deutsche mit Wohnsitz Arizona (!) bis zu elf Turniere auf der amerikanischen Tour bestreiten. Allerdings ist er im Rennen um den 10-Millionen-Dollar Jackpot des "FedEx Cup" nicht dabei. Auch hier dürfte das Management die Hand im Spiel gehabt haben. Am Rande des "Presidents Cup" erläuterte Johan Elliot, Chef seines schwedischen Vermarkters "Sportyard" das die Struktur der "Playoffs" es für seinen Schützling Martin Kaymer schwierig machen würde, die erforderlichen 15 Turnierteilnahmen zu schaffen. Dazu kommt, die kurzeitige Nummer Eins der Welt hat auch das Ziel, sich für den "Ryder Cup" zu qualifizieren, der im Herbst 2012 in Medinah vor den Toren Chicagos ausgespielt wird. 
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