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Montag, 2. Februar 2009 |
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Die Finanzkrise zeigt nun auch erste Auswirkungen auf die PGA Tour. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte der Immobilienkonzern Ginn Resorts den Ausstieg aus allen Sponsoringverträgen bekannt gegeben. Der Immobilienkonzern gab bekannt, " dass man unter den gegebenen Umständen nicht mehr in der Lage sei, Sponsorenleistungen für die nahe Zukunft durchführen zu können."
Die PGA Tour reagierte prompt. Am Freitag verklagte sie kuzerhand die Ginn Resorts Gruppe auf Erfüllung. "Man bedaure diesen Schritt zutiefst", hieß es aus Kreisen der PGA Tour, "aber man müsse auf die laufenden Verträge mit Ginn Resorts und deren Erfüllung bestehen."
"Die Kündigung der Verträge sei ohne Vorwarnung gekommen", sagte Ty Votaw, Sprecher der PGA Tour. "Es liefen aber Gespräche über die Anpassung der Verträge als Folge der Finanzkrise. Auch die PGA Tour habe Verträge im Rahmen ihrer Turniere und müsse diese einhalten."
Von der Kündigung sind zwei Events direkt und unmittelbar betroffen. Bei beiden ist Ginn Resorts als Titelsponsor aktiv. Einerseits die Ginn Championship auf der Champions Tour (Titelverteidiger: Bernhard Langer), anderseits die Ginn Open auf der LPGA Tour (Titelverteidigerin: Lorena Ochoa).
Die mit 2,5 Millionen dorierten Ginn Championship sollten vom 30. März bis 5. April auf dem Ginn Hammock Beach Resort in Palm Coast, Forida, als Turnier der Champions Tour ausgetragen werden. Nur wenig später stehen die mit 2,6 Millionen Dollar dotierten Ginn Open vom 16. bis 19. April im Reunion Resort in Orlando auf dem Programm der LPGA Tour. Laut Angaben der Tour sollte die Laufzeit des Vertrages mit Ginn Resorts noch weitere drei Jahre betragen.
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