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Die Bodenhaftung nicht verlieren |
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Donnerstag, 3. September 2009 |
Keine Frage, wer als Golfer nicht beide Beine auf der Erde behält, kann die Bälle nicht konstant sauber treffen. Gutes Schuhwerk wird von den meisten Spielern heftig unterschätzt.
Da wird große Hoffnung auf den neuen Driver gelegt, endlich mehr Fairways zu treffen und längere Abschläge zu produzieren. Vielleicht wäre die Investition in ein paar neue Schuhe aber die richtige Maßnahme gewesen.
Der volle Schwung beim Golf ist eine große Körperdrehung, die unglaubliche Kräfte produziert, und der Schuh ist die einzige Verbindung des Spielers zum Boden. „Wer im Schwung die Balance verliert, bekommt den Ball niemals dorthin, wo er landen soll“, konstatiert Bernd Castan, Inhaber von Castan Golf in Hamburg, trocken. Und sagt auch gleich, worauf es bei einem guten Schuh ankommt: Stabilität, Tragekomfort und Wasserdichtigkeit. Und er ergänzt: „ Ins Büro fahren die Menschen mit dem Auto, setzen sich an den Schreibtisch und laufen mit ihren schicken und teuren Schuhen keinen Kilometer am Tag. Eine durchschnittliche Golfrunde bedeutet zehn Kilometer Fußmarsch, oft über unebenes Gelände oder auch abseits der Spielbahn im Rough. Und wenn die Füße müde werden, ermüdet auch der ganze Spieler“.
Gutes Schuhwerk für einen guten Score? Das ist eine Überlegung, die viele Golfer so sicher noch nicht angestellt haben. Aber sie macht durchaus Sinn. Alle Hersteller beweisen, dass Golfschuhe durchaus modische Accessoires sind, die trotz ihrer Funktion durchaus auch frisch, fröhlich und modern aussehen können. Die Palette reicht vom klassischen Budapester, wie er von „Chervo“ angeboten, über absolut ausgereifte Modelle von „Foot Joy“ bis hin zu den sehr modischen Modellen von „Duca del Cosma“, trotz des sehr italienisch klingenden Namens ein deutscher Hersteller.
Natürlich gibt es auch die sportlichen Modelle vom Hersteller mit den drei Streifen und die originellen Versionen von Konkurrent Puma. Alle mischen mit im großen Golf-Markt, denn mit einem paar Schuhe kommt niemand aus, wer gern und oft Golf spielt, sollte mehrere Paare haben, damit die Schuhe ordentlich austrocknen und regenieren können. Ein solider Schuhspanner aus Zedernholz ist da sicher hilfreich.
Und dann gibt es noch jemanden, der noch einen Schritt weiter geht. Gute Optik, selbstverständlich, aber die Raffinesse steckt zunächst unsichtbar unter dem Schuh. Frank Drollinger ist der Erfinder der „Free Release“-Methode. Dahinter steckt der Gedanke, dass die Kraft, die während des Schwungs entstehen, Sprunggelenk, Knie, Hüfte und Wirbelsäule belasten. „Für Golfer, die zum Beispiel mit dem Knie Beschwerden haben oder unter Rückenproblemen leiden, haben wir die richtige Antwort“, davon ist der Schwabe fest überzeugt. Sein Golfschuh hat eine einzigartige und patentierte Lösung: unter den komfortabel gepolsterten Rindlederschuhen steckt eine Kunststoffsohle mit einer Drehmechanik. Beim Schwung dreht sich der Schuh ganz normal mit, aber die mit Spikes bestückte Sohle bleibt in ihrer Ausgangsposition stehen. Frank Drollinger hat jahrelang an der Perfektion seiner Idee gearbeitet und mit Universitäten Test- und Meßprogramme durchgeführt und ist seiner Sache ganz sicher: „Mit unseren Schuhen kann ein Golfer besten laufen und optimal schwingen“. Um nicht nur den Stand, sondern auch die fürs Golfen so wichtige Koordination und Beinarbeit zu fördern, hat er als Ergänzung zu seinen Schuhen den „Golf Balance Trainer“ entwickelt. Das Gerät arbeitet ähnlich wie ein gewöhnlicher Fitness-Stepper, aber mit dem wesentlichen Unterschied, dass die spezifischen Bewegungsabläufe des Golfschwungs trainiert und geschult werden, gleichzeitig wird die Beinmuskulatur trainiert und aufgebaut.
Die Golfschuhe sind ein Teil der Ausrüstung jedes Golfers, müssen ebenso ernst genommen werden wie Hölzer und Eisen, wer optimal ausgerüstet sein will, um das Beste aus seinem Schwung zu machen, darf auf passende Schuhe nicht verzichten. Gute Schuhe müssen richtig sitzen, sie dürfen nicht zu eng sein, aber müssen dem Fuß sicheren Halt und festen Stand ermöglichen. Der beste Golfschuh ist wahrscheinlich der, den man gar nicht spürt, der wie eine zweite Haut am Fuß sitzt und auch auf dem langen Marsch über 18 Löcher keinerlei Problem bereitet.
Bernd J. Störtebek
www.united-golfers.de
www.footjoy.com
www.ducadelcosma.com
www.adidasgolf.com
www.puma.com
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