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Max Kieffer – junger Mann mit Zukunft |
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Freitag, 2. September 2011 |
Max Kieffer ist eines der größten Talente in der deutschen Profi-Golf-Szene. Gerade einmal 21 Jahre alt geworden, hat er eine gesunde Einstellung zum Profi-Golf-Sport und fällt vor allem durch seine sympathische Art auf. In den letzten Jahren war er der beste Amateur Deutschlands, bevor er sich Ende letzten Jahres entschied die Qualifying School der PGA European Tour zu spielen. Nach zwei erfolgreichen Qualifying Stages (gewann Stage 1) spielte Max im Finale und verpasste die Tourkarte der European Tour nur knapp, erspielte sich jedoch die volle Spielberechtigung für die Challenge Tour. Die Ziele, die er sich gesetzt hat, sind realistisch. Die Stärken von Maximilian liegen in seinem sehr konstanten Spiel und seiner mentalen Stärke, dies zeigen auch die Ergebnisse auf der European Challenge Tour 2011. Erst im Januar ist er ins Profilager gewechselt, doch schon bei seinem dritten Auftritt bei der Allianz Challenge de France belegte er, nach Stechen und einer spektakulären Schlussrunde mit 64 Schlägen (-7), den zweiten Platz. In der Moneylist der European Challenge Tour ist Kieffer momentan auf Rang 33 zu finden. Die besten 20 am Ende der Saison erhalten die volle Spielberechtigung für die European Tour 2012. Hier ist er also auf einem guten Weg. Grund für uns, ihnen Max Kieffer näher vorzustellen. In einem Interview stand er uns Rede und Antwort.
Sieben Monate in Ihrem ersten Profijahr sind vergangen, wie sieht Ihr Fazit aus?
Max Kieffer: Ich denke, ich habe gezeigt, dass ich auf der European Challenge Tour vorne mitspielen kann, dies belegen ja auch meine bisherigen Ergebnisse. Es gibt natürlich auch noch Bereiche in denen ich mich weiterentwickeln muss. Gerade die guten Spieler haben noch mehr Schlagvarianten, wie hoch, flach, rechts, links drauf, daran gilt es zu arbeiten, genauso, wie an meiner Konstanz. Ich möchte versuchen immer auf dem gleichen, guten Level zu spielen.
Gerade wenn man frisch ins Profilager wechselt braucht man ein gutes Team im Hintergrund. Wie sieht es da bei Ihnen aus?
Max Kieffer: Das stimmt. Ich habe mit der RDI-Sports Group ein erfahrenes und professionelles Team an meiner Seite. Richard Rayment und Christian Reimbold sorgen dafür, dass ich mich rein auf mein Golfspiel konzentrieren kann. Alles was sonst anfällt wird von ihnen professionell erledigt.
Gleich bei Ihrem dritten Turnierstart in Frankreich den zweiten Platz zu belegen war schon etwas besonderes, oder?
Max Kieffer: Auf jeden Fall, denn ich hatte ein solch gutes Resultat nicht so schnell erwartet. Ich wollte zu Beginn der Saison eigentlich nur erst einmal in Tritt kommen, doch schon in Kolumbien und in Kenia habe ich festgestellt, dass die anderen Spieler auch nur mit Wasser kochen.
Sie belegen in der Challenge Tour Money List im Moment Rang 33. Am Ende der Saison soll es doch bestimmt Rang 20 sein, um die Tourkarte für die European Tour zu erhalten?
Max Kieffer: Auf jeden Fall. Wobei ich sagen muss, wenn es nicht klappen sollte, ist es auch nicht so dramatisch, denn ich hätte dann noch eine Chance in der Final Stage der Qualifying School. Dies ist auch schon einmal eine gute Ausgangsposition. Natürlich ist aber mein primäres Ziel unter die Top-20 zu kommen.
Zehn Turniere bleiben noch, um dieses Ziel zu erreichen. Darunter gibt’s noch drei sehr gut dotierte Events in Kasachstan (€ 400.000,--), Russland (€ 250.000,--) und das Grand Final (€ 330.000,--). Liegt auf diesen Turnieren ihr besonderes Augenmerk?
Max Kieffer: Nur ein bisschen, denn auch bei der Rolex Trophy, Ende August in der Schweiz, geht es um € 218.000,-- und es spielen nur 40 Spieler mit. Eigentlich ist jedes Turnier für mich wichtig, denn jeder Euro kann am Ende entscheidend sein.
Sie haben im Mai beim PowerPlay Ignition in Wales mit John Daly und Paul Casey gespielt, dann Ende Juli bei der Schüco Open, wo sie Zweiter geworden sind, mit Martin Kaymer, Bubba Watson und Dustin Johnson. Was nimmt man da für das eigene Spiel mit?
Max Kieffer:Erst einmal hat es riesigen Spaß gemacht mit diesen Top-Profis spielen zu dürfen. Es ist natürlich auch ein Stück Motivation, denn auf diesem Level möchten alle Profis gerne spielen. Ich habe auf den Runden auch viel gelernt, gerade was die Schlagvarianten, welche diese Spieler beherrschen, angeht. Um dieses Repertoire zu beherrschen muss ich noch sehr viel arbeiten. Beeindruckend war auch die mentale Stärke dieser Spieler. Sie waren immer in der Gegenwart und haben sich auf den nächsten Schlag konzentriert und nicht in der Vergangenheit oder der Zukunft. Dies alles sind für mich Punkte in denen ich mich noch verbessern muss.
Bis auf eine Ausnahme waren es dazu noch alles Longhitter. Kann man sich da auch etwas abschauen?
Max Kieffer: Nicht so richtig, denn wenn man ein bestimmtes Level erreicht hat, sind die langen Abschläge relativ unwichtig im Vergleich zu den restlichen Schlägen auf einer Runde. Das kurze Spiel und die Längenkontrolle in den Eisen sind da viel wichtiger.
Kann man abschließend sagen, dass nach sieben Monaten als Profi alles so gelaufen ist, wie Sie es sich am Anfang vorgestellt hatten?
Max Kieffer: Ja, eigentlich schon. Nach meinem zweiten Platz in Frankreich war ich schon ein bisschen enttäuscht über die Ergebnisse bei den Folgeturnieren, denn es kamen nicht mehr die Top-Resultate. Wenn man aber die ganze Saison betrachtet, dann denke ich, bin ich auf einem guten Weg.
Personal
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| geboren: |
25.06.1990 in Bergisch Gladbach, Germany
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| Schulen: |
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| 2000 – 2008 |
Marie Curie Gymnasium Düsseldorf |
| 2008 |
Online High School United States, Florida, graduated (UMOHS) |
| 2009 |
College at University of Florida, Gainesville
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Erfolge als Amateur:
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Volle Spielberechtigung 2011 European Challenge Tour (Category 7)
-
Eingeschränkte Spielberechtigung 2011 European Tour (Category 14)
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Rang 19 in der World Amateur Golf Ranking im Mai 2009
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Europäisches Mitglied 2006 beim Junior Ryder Cup
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Repräsentierte Europa 2007 and 2008 bei der Jacques Leglise Trophy
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Nominiert für Europa in der 2010 Michael Bonallack Trophy
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Mitglied der deutschen Amateur-Nationalmannschaft von 2005 – 2010
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Nr.1 der Deutschen Herren Amateurrangliste 2009 und 2010
Sponsoren: Golf & Country Club Flesensee, Titleist, Brain up, Oakley, Lindeberg, Instant Sponsor und Securitas
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