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Sebastian Buhl feiert den ersten Sieg |
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Donnerstag, 6. August 2009 |
Es ist vollbracht! Sebastian Buhl, PGA Golfprofessional aus dem
niederbayerischen Bogen, hat am Mittwochnachmittag die Golf Valley
Munich Classic gewonnen und damit seinen ersten Turniersieg als
Professional unter Dach und Fach gebracht. In einer mitreißenden
Finalrunde setzte sich der 25-Jährige zunächst im direkten Vergleich
gegen Flight-Partner Stephan Gross durch und erreichte mit 7 unter Par
nach Runden von 72, 66 und 71 Schlägen das Stechen gegen den Dänen
Kenneth Mortensen (73, 67, 69). Im Play-off machte Buhl dann bereits am
ersten Extra-Loch, einem 243 Meter langen Par 4, den Triumph perfekt.
Aus acht Metern lochte er mit einem phantastischen Putt über zwei
Breaks hinweg zum Birdie ein und ließ Mortensen am Ende keine Chance.
Nachdem Buhl bereits zwölf Mal in seiner Profikarriere Zweiter war,
konnte er es kaum fassen, dass es "jetzt endlich gereicht hat. Ich bin
überglücklich und sprachlos vor Freude. Das fühlt sich einfach nur noch
gut an", so der Champion. Das Preisgeld von 4814 Euro brachte ihn zudem
von Rang 7 auf Platz 2 der RENAULT EPD Tour Order of Merit, und damit
vier Turniere vor Saisonschluss tief hinein in die Qualifikationsplätze
für die Challenge Tour 2010.
Es waren im Grunde drei Siege, die Sebastian Buhl am Mittwoch feierte.
Den ersten über Stephan Gross, der in seinem erst zweiten Profiturnier
lange auf Siegkurs lag und mit zwei Schlägen Vorsprung auf Buhl an den
16. Abschlag ging. Doch mit drei Bogeys auf den drei Schlusslöchern
schmolz Gross’ Guthaben im Eiltempo und ließ Buhl dank solider Pars ins
Stechen gegen Kenneth Mortensen einziehen. Da gelang Buhl der zweite
Triumph, als er in der Manier eines großen Champions zum Birdie
verwandelte. Den größten Sieg aber feierte er an diesem Sonnentag im
bayerischen Valley über sich selbst: Zwölf Mal war er bereits Zweiter
in seiner Karriere, am Schlusstag fehlte die nötige Ruhe und
Nervenstärke, um am Ende des Turniers auch die Trophäe zu stemmen. Doch
diesmal kam zum seit Wochen perfekten Schwung die nötige mentale Stärke
hinzu, die den so lange ersehnten Triumph ermöglichte. „Ich bin heute
einfach mit meinen Gedanken in der Gegenwart geblieben“, so Buhl. Erst
später, auf der Clubhausterrasse, erlaubte er sich ein bisschen von der
Zukunft zu träumen. Von der Challenge Tour 2010 und von der Chance,
durch die Qualifying School sogar direkt zur European Tour
aufzusteigen. Bis er wieder an die Gegenwart dachte, die Bad Waldsee
Classic 2009, bei der es in der nächsten Woche gilt, weitere Punkte für
die Rangliste zu sammeln und den Platz unter den Top 5 zu verteidigen
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