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Das sieht nach gutem Teamwork aus: Nach der ersten Runde der Omega World Cups führen Alex Cejka und Martin Kaymer das Feld überraschend an. Überraschend vor allem deshalb, weil es Zweifel am Gesundheitszustand von Alex Cejka gab, der nach Verletzung und Operation an der Halswirbelsäule eine längere Zwangspause einlegen musste. Aber Alex wollte unbedingt spielen und hat in den letzten Wochen hart trainiert, um wieder in Form zu kommen. Das Ergebnis zeigt, es hat sich gelohnt. Die Beiden verstehen sich sehr gut, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein können. Tour-Veteran Cejka – er wurde 1989 Pro – wir am 2. Dezember 38, Martin Kaymer wird am 28.12. 24 Jahre alt. Cejka ist ein Flüchtlingskind aus einfachen Verhältnissen, Kaymer kommt aus einem behüteten Elternhaus. Cejka ist der Alptraum, Kaymer der Traum jeder Schwiegermutter. Cejka lebt in der Spielerhölle Las Vegas, gibt als Hobbies Autos, Jetski und Fischen an. Kaymer lebt in Mettmann bei seiner Familie, spielt gern Fußball, Basketball und fährt Go-Kart.
Aber das scheinen alles nur Äußerlichkeiten zu sein, denn sie haben auch etwas gemeinsam, das hier viel mehr zählt: Spass am Sport und die Fähigkeit und den Willen, zu siegen. Eine 62 zum Auftakt, das ist eine starke Leistung. Einen Schlag hinter ihnen die Australier Richard Green und Brendan Jones, dahinter wiederum mit einem Schlag Rückstand die Kanadier mit dem Debütanten Graham Dalaet und Wes Hefernan, der letztes Jahr mit Weir an den Start ging. Die hoch favorisierten Schweden Robert Karlsson und Hernik Stenson mit sieben unter Par (65) auf Rang sechs, ebenso wie die auch hoch eingeschätzten Dänen Anders Hansen und Søren Hansen. Etwas enttäuschend Ross Fisher und Ian Poulter für England. Platz 20 mit 3 unter Par ist im Vierball-Bestball kein wirklich gutes Ergebnis. Noch schlechter Rory Sabbatini und Richard Sterne für Südafrika. Mit Zwei unter Par gerade noch auf dem vorletzten Platz. Die rote Laterne hält Guatemala mit den jungen Debütanten Pablo Acuna und Alejandro Villavicencio mit einem Schlag unter Par. Der „World Cup“ ist ein Turnier mit großer Tradition, das es seit 1953 gibt. Zu den Siegern zählen als Team so prominente Duos wie Ben Hogan und Sam Snead, Anold Plamer und Jack Nicklaus, Tiger Woods und David Duval. Eine illustre Liste, und um viel Preisgeld geht es auch. Die Sieger erhalten 1,6 Millionen Dollar, jeder 800.000. Auch das letzte Team erhält noch 40.000 Dollar aus dem Fünf-Millionen-Topf. Für Spesen ist also in jedem Fall gesorgt, für die Sieger ist eine weitere Immobilie drin oder auch eine Zockernacht in Las Vegas. Das Turnier wird am ersten und dritten Tag als Vierball-Bestball ausgetragen, der zweite und der vierte Tag als Klassischer Vierer.
cch
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