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Miguel Angel Jiménez und Pablo Larrazabal haben ihre Führung beim Omego World Cup in Mission Hills verteidigt. Ihre Runde mit 67 Schlägen auf dem Olazabal-Kurs war allerdings kein Meisterstück, denn das Format Vierball-Bestball (beide Spieler spielen ihren Ball, das bessere Ergebnis zählt) ermöglicht durchaus niedrigere Runden. Nachdem sie gestern im weit schwierigeren Format „Klassischer Vierer“ (gespielt wird mit einem Ball, die Spieler schlagen abwechselnd) mit einer sensationellen 63 das Feld abgehängt hatten, ist ihr Vorsprung dahin und sie müssen sich den ersten Platz mit Australien teilen. Richard Green und World-Cup-Rookie Brendan Jones nutzten die Gunst der Stunde, spielten neun unter Par und liegen gemeinsam mit den Spaniern auf Platz Eins, jeweils mit insgesamt 194 Schlägen, 22 unter Par. „Brendan war da, wenn ich ihn brauchte, und ich war da, wenn er mich brauchte,“ kommentierte Richard Green ihre Runde. Vier Schläge dahinter die großen Favoriten Robert Karlsson und Henrik Stenson. Die beiden Schweden spielten eine 66, Sechs unter Par und müssen richtig Gas geben, um am morgigen Finaltag noch ganz an die Spitze zu kommen. Robert Karlsson, Gewinner der „Order of Merit“ der European Tour, gab ehrlich zu: „Henrik hat heute klasse gespielt, bei mir lief es nicht so gut. Ich konnte heute nicht wirklich helfen.“ Der Sprung an die Spitze könnte auch noch den beiden Deutschen gelingen. Alex Cejka und Martin Kaymer haben zwar einen weiteren Platz eingebüßt, liegen nach einer 68er Runde auf Platz 4. Fünf Schläge zur Spitze sind eine Menge, aber die beiden Deutschen sind mit ihrer Platzierung sehr zufrieden. Das dürfen sie auch sein, denn Alex Cejka ist nach seiner langen Verletzung und Operation eigentlich noch in der Reha-Phase und nach eigener Aussage bei „maximal 80 Prozent. Vielleicht glückt den beiden ja nach ihrem starken Auftakt ein starkes Finale und sie können sich noch weiter nach vorn arbeiten.
Die beste Runde des Tages spielten die Franzosen. Grégory Bourdy und Grégory Havret kopierten das Ergebnis von Alex Cejka und Marin Kaymer vom ersten Tag und spielten sich mit einer 62 nach vorn. Mit dem Titelkampf haben sie aber nichts mehr zu tun, mit 11 unter Par liegen sie elf Schläge hinter der Spitze, das ist illusorisch. Die Amerikaner Ben Curtis und Brandt Snedeker spielten eine 69, haben mit dem Titelkamps eben so wenig zu un wie die Engländer Richard Fisher und Ian Poulter, die mit neun unter Par in der dritten Runde ihr Können aufblitzen ließen. Die rote Laterne ist wieder an Venzuela gegangen und die dürfte auch bei ihnen bleiben. Als einziges Team des Tages spielten sie über Par (75) und haben jetzt sechs Schläge Rückstand auf die Waliser vor Ihnen.
cch
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