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Sonntag, 14. Februar 2010 |
Mit einem Birdie am letzten Loch hat der Australier Andrew Dodt die Avantha Masters in Neu Delhi für sich entschieden. Der 24-jährige sicherte sich mit einer 68er Finalrunde seinen ersten Erfolg auf der European Tour und das damit verbundene Preisgeld von 250.000 Euro. Am Ende hatte Dodt mit 274 Schlägen nach 72 Löchern den einen magischen Zähler Vorsprung. Das Nachsehen hatte Richard Finch aus England. Der konnte mit einer finalen 66 glänzen, der besten Runde des Tages, und kämpfte sich um 16 Plätze nach oben. Für den Sieg reichte es dennoch nicht ganz.
Es folgt der 49-jährige Altmeister aus England, Barry Lane, zusammen mit seinem Landsmann Richard Bland, dem Schotten David Drysdale und Tetsuji Hiratsuka aus Japan mit 276 Schlägen auf dem geteilten dritten Rang.
Marcel Siem hatte sich nach Runden von 64, 73 und 70 in einer guten Ausgangsposition befunden und war mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Spitze ins Rennen gegangen. Mit einer guten Runde auf dem DLF Golf und Country Club hätte er ganz vorne mitmischen können. Hätte, denn seine Finalrunde lief leider alles andere als gut. Mit vier Bogeys bei nur einem Birdie brachte der 29-Jährige eine 75 (+3) ins Clubhaus und rutschte auf dem Leaderboard 15 Plätze nach unten auf Platz 26. Besonders bitter war für ihn die Tatsache, dass er sich drei seiner Bogeys auf Par fünf Löchern eingefangen hatte. Eigentlich sind die Par fünf Löcher für einen Longhitter wie Siem ein gefundenes Fressen, da kann man auf der Runde schon mal Schläge gut machen. Das war der Spitzengruppe auch gelungen und Siem verlor da schon fünf Schläge auf die Konkurrenz.
In Indien war auch Stephan Gross an den Start gegangen. Der St. Leon-Roter hatte auch bei seinem dritten Anlauf auf der European Tour wenig Glück gehabt. Nach Runden von 75 und 70 Schlägen fehlen ihm am Ende zwei Schläge, um den Cut zu schaffen.
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