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Ein Amateur gewinnt die Irish Open |
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Sonntag, 17. Mai 2009 |
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Irland hat einen neuen Helden. Der heißt Shane Lowry, ist 22 Jahre alt und hat die Irish Open gewonnen. Das alleine würde schon reichen, ein Ire gewinnt die Irish Open, aber Lowry gelang dieses Kunststück bei seinem ersten Auftritt bei den Profis als Amateur. Auf dem County Louth GC schaffte der Plus-fünf-Handicapper die Sensation, er besiegte seinen Kontrahenden, den Engländer Robert Rock, am dritten Extraloch. Er ist erst der dritte Amateur in der Geschichte der European Tour, dem ein Sieg mit diesem Status gelang .
Zu dem Stechen war es gekommen, weil der irischer Nationalspieler seine Siegchance am 72. Loch nicht nutzen konnte. Der Ire schob einen Birdieputt aus einem Meter daneben. Beide Spieler beendeten das Turnier nach 72 Löchern mit 271 Schlägen (-17).
Bei typisch irischem Wetter mit Wind und Dauerregen hatte Lowry dann am dritten Extraloch das bessere Ende für sich. Er siegt mit einem Par, weil Rock das Grün aus 85 Metern verfehlte und nach einem mäßigen Chip seine Par-Chance vergab. Nach seinem verwandelten Siegesputt gab es für Lowrie von Rory McIllroy eine Champagner-Dusche. Die beiden kennen sich gut, sie haben häufig gemeinsam gespielt, als beide noch Amateure waren.
Dieser Sieg könnte nun das Leben des 22-jährigen verändern. Er will Anfang der Woche entscheiden, ob er ins Profilager wechselt. Als Sieger wäre Lawrie bereits für die BMW PGA Championship in der kommenden Woche qualifiziert. Außerdem hat er die Spielberechtigung auf der European Tour für die nächsten zwei Jahre sicher. Da wird es maßgeblich davon abhängen, ob sich ein Sponsor findet, denn die Siegprämie über 500.000 Euro durfte der Amateur nicht entgegen nehmen, die ging an Robert Rock.
Johann Edfors wurde mit zwei Schlägen Rückstand Dritter. Das brachte dem Schweden immer noch satte 333.330 Euro ein. Nick Dougherty und Marc Warren benötigten 275 Schläge (-13) und teilen sich Rang vier.
Marcel Siem beendete das Turnier mit 289 (69+68+78+74) Schlägen auf dem geteilten 57. Platz.
Ein Nobody führt in Irland
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