Erster spanischer Sieg in Qatar
Sonntag, 25. Januar 2009
Alvaro QuirosEs gibt Plätze die man mag und welche, die man nicht mag. Das ist auch bei den Profis nicht anders. Henrik Stenson mag den Platz des Qatar GC. Der Sieger der Qatar Masters 2006 hat dort eine beeindruckende Bilanz aufzuweisen. Seine schlechteste Platzierung in den letzten vier Jahren war ein geteilter siebter Rang, das war 2007. In den Jahren 2005 und 2008 konnte er das Turnier jewels als Zweiter beenden. Nachdem ihm Adam Scott in der letzten Saison den Titel mit einer 61er Finalrunde weggeschnappt hatte, hat Stenson auch in diesem Jahr seinen Meister gefunden. Zumindest in dieser Woche musste er sich dem Spanier Alvaro Quiros geschlagen geben. Für Stenson blieb der zweite Rang, den er sich mit Louis Oosthuizen teilt.

Henrik Stenson Überglücklicher Sieger des Qatar Masters wurde Alvaro Quiros. Der 26-Jährige fuhr nach dem Sieg bei der Alfred Dunhill Championship 2007 und seinem Triumph bei der Portugal Masters im letzten Jahr seinen dritten Sieg auf der European Tour ein. Am Ende war sein Sieg deutlicher, als es lange Zeit aussah, denn Quiros hatte nervös begonnen und lag nach neun Löchern schon eins über Par. Auf den letzten neun Bahnen sicherte er seinen Sieg mit fünf Birdies bei einem Bogey. Stenson hatte dem nichts entgegenzusetzen, er verlor auf den letzen drei Bahnen drei Schläge auf Quiros und dank eines Bogeys am letzten Loch auch noch zwei gegen den Südafrikaner Louis Oosthuizen, der zu ihm aufschloss.

Martin KaymerFür den Siegerscheck von knapp 315.000 Euro benötigte Quiros 269 Schläge (-19). Die beiden geteilten Zweiten hatten am Ende drei Schläge mehr benötigt. Vierter wurde Damien McGrane mit 275 Zählern (-13). Mit einem weiteren Schlag Rückstend teilen sich Miguel Angel Jiménez und Maarten Lafeber den fünften Platz.

Die beiden Deutschen im Feld konnten am Ende noch einmal glänzen. Sowohl Martin Kaymer als auch Marcel Siem verbesserten sich mit 68er Runden auf dem Leaderbord. Martin Kaymer beendete das Turnier mit 282 Schlägen (-6) auf dem geteilten 31. Platz. Nur einen Schlag mehr benötigte Marcel Siem, der am Ende auf Platz 37 kam. Es folgt Marcus Brier, der mit 284 Zählern (-4) Rang 43 einnahm.

Ein Spieler der auf dem Platz nicht zurecht kommt ist Paul Casey. Der Sieger der letzten Woche konnte sich nicht für das Hauptfeld qualifizieren. Casey, immerhin die aktuelle Nummer 21 in der Weltrangliste, hat dort bei drei Starts noch nie den Sprung ins Wochenede geschafft.
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