Jiménez siegt im Stechen in Dubai Drucken E-Mail
Sonntag, 7. Februar 2010
Miguel Angel JiménezMit einem Par am dritten Extra-Loch hatte Miguel Angel Jiménez seinen Kotrahenten Lee Westwood niedergerungen und die Dubai Desert Classic für sich entschieden. Mit seinem Sieg beim letzten Turnier des Desert Swings kann er sich nicht nur über einen Siegerscheck von 296.000 Euro freuen. Dank des gut besetzten Turniers in Dubai wurden auch viele Weltranglistenpunkte vergeben, so dass der Spanier nun den Sprung unter die Top 50 geschafft hat. Als Top 50 Spieler ist Jiménez automatisch für die Majors qualifiziert.

Im Stechen hatte eigentlich Westwood auf den ersten beiden Extra-Löchern die Nase vorn gehabt. Bei beiden Durchgängen hatte er immer in der besseren Ausgangslage gelegen und hätte das Turnier eigentlich gewinnen müssen. Aber mit schwachen Annährungen und mäßigen Putts machte er sich das Leben selber schwer und hielt Jiménez immer wieder im Spiel. Lee WestwoodDer musste seinerseits kräftig kämpfen und schaffte es immer wieder, mit dem Par vom Grün zu gehen. Am dritten Extra-Loch lief es dann für Westwood nicht mehr so rund. Sein Annährungsschlag verfehlte das Grün, der Chip war zu kurz und sein Putt verfehlte das Loch. Seinen Annährungsschlag hatte auch Jiménez verzogen, doch sein Chip war besser und er konnte den Putt zum Par und zum Sieg verwandeln.

Jiménez war mit 70, 67 und 68 Schlägen als geteilter Führender in den Finaltag gestartet. Dass er das Turnier mit einer 72er Even Par Runde gewinnen wird hätte er selber vor Beginn der Runde sicher nicht gedacht. Neben ihm und Westwood, der mit 72, 65 und 68 Schlägen ebenfalls vorne gelegen hatte, waren auch sein Landsmann Alvaro Quiros und Thongchai Jaidee aus Thailand von Position eins aus in die Finalrunde gestartet. Quiros fiel mit einer 75er Runde (+3) auf Platz sechs zurück, Jaidee wurde am Ende mit einer 73 (+1) Dritter.

Martin KaymerZwischen die beiden hatten sich noch Martin Kaymer und Edoardo Molinari auf dem geteilten vierten Platz geschoben. Kaymer war nach Runden von 71, 70 und 68 vom Rang acht aus in die letzten Runde gestartet. Mit einer finalen 70 (-2) schloss der 25-Jährige aus Mettmann das Turnier ab. Sechs Birdies, aber auch vier Bogeys reichten dann doch nicht für den Sprung nach ganz vorne.

Marcel Siem beendete die Dubai Desert Classic auf Platz 38. Der war noch schlaggleich mit Martin Kaymer mit drei unter Par von Rang 13 aus in das Wochenende gestartet. Am dritten Tag musste der 29-jährige Ratinger dann zwei Doppel-Bogeys hinnehmen und fiel mit einer 75 weit zurück. Die Finalrunde bestritt er, trotz eines Triple-Bogeys, mit 72 Schlägen.
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