SA Open Championship: Hennie Otto gewinnt Heimspiel, Ernie Els enttäuscht
Sonntag, 27. November 2011
Hennie Otto
Hennie Otto
Gegen Ende wurde es noch einmal spannend bei "SA Open Championship", dem wichtigsten Turnier des Jahres in Südafrika. Schuld daran war Hennie Otto. Der 35jährige Südafrikaner sah nach zwölf Löchern der Finalrunde am heutigen Tag wie der sichere Sieger aus, drei Schläge Vorsprung bei noch sechs zu spielenden Löchern. Doch dann versagten ihm die Nerven und er spielte Bogeys an den Löchern 13, 15 und 16. Einige Löcher vor ihm hatte Bernd Wiesberger ein 68 ins Klubaus gebracht und beendete das Turnier bei Dreizehn unter Par. Genau da stand nun auch Hennie Otto, dem dann nach einem mächtigen Drive mit Rückenwind und einem Chip an der 343 Meter langen 17. Bahn ein Birdie gelang.
Bernd Wiesberger
Bernd Wiesberger
Den einen Schlag Vorsprung rettete er ins Klubhaus und sicherte sich so seinen zweiten Sieg auf der "European Tour", die als Mitveranstalter dieses Turniers fungiert. Otto war überglücklich: "Da gibt es einige ganz große Namen auf dieser Trophäe. Ich sagte, es wäre wunderbar, wenn ich meinen hinzufügen könnte. Heute ist der Tag."

Er befindet sich in der Tat in bester Gesellschaft. Seine Landsleute  und Idole Gary Player, Ernie Els, Retief Goosen. Trevor Immelmann sowie viele internationale Spieler zieren die Trophäe dieses Turniers, dessen Geschichte bis in das Jahr 1903 zurück reicht. Grosse Klasse auch die Leistung von Bernd Wiesberger.
Ernie Els
Ernie Els
Der Österreicher erreichte zum zweiten Mal in diesem Jahr einen zweiten Platz, dieses Mal allerdings als alleiniger Zweiter. Bei der "Johnnie Walker Championship" in Gleneagles in Schottland verlor er in einem Fünf-Mann-Stechen gegen Thomas Björn.

Den dritten Platz teilen sich die Südafrikaner Ockie Strydom und Thomas Aiken mit dem Engländer Richard McEvoy, alle bei Elf unter Par. Enttäuschend agierten die beiden großen südafrikanischen Stars am Start. Retief Goosen notierte ein 73, insgesamt Zehn unter Par, damit wurde er geteilter Sechster. Einen weiteren rabenschwarzen Tag erwischte Ernie Els. Nach seiner üblen 76 in Runde Drei kassierte er in der Finalrunde eine 79 und landete auf dem drittletzten Platz - indiskutabel für einen Spieler mit seinem Anspruch und seinem Können!

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