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Die hoch favorisierten Schweden wurden am Ende ihrer Rolle gedreht und gewinnen den Omega World Cup in Mission Hills. Robert Karlsson, die Nummer 6 der Weltrangliste, und Henrik Stenson, die aktuelle Nummer 12, spielten am Finaltag im „Klassischen Vierer“ die mit Abstand beste Runde des gesamten Feldes und katapultierten sich mit einer Finalrunde von 9 unter Par an die Spitze. Nach Runden von 65, 67, 66 und 63 beendeten sie Turnier mit insgesamt 27 unter Par. Das Preisgeld für das sympathische Duo beträgt 1,6 Millionen Dollar, jeder bekommt 800.000 und damit ein schönes Weihnachtsgeld am heutigen 1. Advent. Seit dem Sieg von Anders Forsbrand und Per-Ulrik Johansen im Jahre 1991 hatten die Schweden den „World Cup“ nicht gewinnen können. Vor allem Henrik Stenson freute sich, er hatte zwar eine gute Saison gespielt, aber keinen Sieg einfahren können. „Ein gutes Gefühl, einen Sieg zu erringen. Es ist schon eine Zeit her.“ Die Australier und die Spanier, die nach Runde 3 gemeinsam in Führung lagen, konnten da einfach nicht mithalten. Miguel Angel Jiménez und Pablo Larrazabal spielten solide, mehr nicht. Ihre Runde von Drei unter Par reichte immerhin für Rang 2 (Gesamtergebnis minus 25, je 450000 Dollar), Richard Green und Brendan Jones spielten Drei über und belegen Platz 3. Diese Platzierung teilen sie sich mit Japan. Mit Vier unter Par am Schlusstag schoben sich Ryuji Imada und Toru Taniguchi noch an Alex Cejka und Martin Kaymer vorbei, die am Ende den fünften Platz belegen. Eine Schlussrunde von Eins über Par, Alex Cejka verließen nach seiner langen Verletzungspause wohl die Kräfte, nach dem starken Auftakt der Deutschen am ersten Tag haben sie Tag für Tag Boden verloren. Das ist schade, aber die beiden verstehen sich sehr gut, sind jung und haben das Zeug, den Weltcup in einem der nächsten Jahre zu gewinnen. Es war der 50. Auftritt eines deutschen Teams beim „World Cup“, ein Sieg zum Jubiläum wäre toll gewesen, am Ende dürfen sie mit dem fünften Platz und je 115.000 Dollar Preisgeld die lange Reise nach China nicht bereuen. Auf Platz 6 die Engländer Ross Fisher und Ian Poulter, die sich nach schwachem Start kontinuierlich nach vorn gearbeitet haben. Ian Poulter, sichtlich enttäuscht, gab ehrlich zu: „Wir hätten eine Chance haben sollen, hier zu gewinnen. Darum sind wir hierher gekommen.“
bjs
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