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Westwood gewinnt Saisonfinale und Gesamtwertung |
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Sonntag, 22. November 2009 |
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Das war ein großer Tag für Lee Westwood, der die Dubai World Championship und damit auch das Race to Dubai gewonnen hat. Der Brite, der mit zwei Schlägen Vorsprung in die Finalrunde gestartet war, hatte sein bestes Golf für die letzte Runde der Saison 2009 aufgehoben. Mit einem neuen Platzrekord von 64 Schlägen (-8) distanzierte der 36-Jährige aus Worksop die europäische Golfelite am Ende mit sechs Zählern und sicherte sich auf dem von Greg Norman gestalteten Earth Course des Jumeirah Golf Estates den Titel der Dubai World Championship. Mit 23 unter Par gewann Westwood neben dem Siegerscheck über 830.675 Euro auch gleich die 1,5 Millionen Dollar für den Gesamtsieg im Race to Dubai. Ein großer Zahltag für Westwood, der nach 2000 zum zweiten Mal die europäische Rangliste für sich entschied.
Die Entscheidung zugunsten Westwoods war in der Schlussrunde eigentlich schon nach neun Löchern gefallen. Da hatte er mit fünf Birdies schon mehr als den Grundstein für seinen Sieg gelegt. Westwood spielte fehlerfrei, und musste auf den letzten 45 Löchern kein einziges Bogey notieren.
Sein Landsmann Ross McGowan wurde Zweiter. Der 27-jährige Engländer, der in diesem Jahr die Madrid Masters gewonnen hatte, zementierte seinen zweiten Rang mit einer 68er Finalrunde. Dafür durfte McGowan 553.781 Euro in Empfang nehmen, die ihn auf Platz 12 im Race to Dubai vorrücken ließ und damit unter jene Top15 der Rangliste brachte, an die die Bonuszahlung von insgesamt 7,5 Mio Euro verteilt werden.
Rory McIlroy wurde Dritter. Der 20-jährige Nordire hatte lange gebraucht, um zählbares auf die Scorekarte zu bringen. Erst nach acht Pars in Folge konnte McIlroy sein erstes Birdie notieren. Am Ende wurde es eine 67, eine gute Runde aber zu wenig für den Sieg. Dafür wurde der dritte Platz mit immer noch stattlichen 323.963 Euro versüßt. In der Gesamtwertung des Race to Dubai wurde er Zweiter.
Auf dem geteilten vierten Rang folgen Padraig Harrington (68+69+69+68) und Geoff Ogilvy (70+69+68+67). Alexander Noren wurde Sechster vor Sergio Garcia und Adam Scott, auf dem geteilten siebten Platz.
Martin Kaymer beendete das Saisonfinale auf dem geteilten 37. Rang. Nach zwei 71er Runden folgten am Wochenende zwei Runden mit 72 Schlägen zu insgesamt 2 unter Par. Insbesondere auf den riesigen, welligen Grüns wurde der 24-Jährige aus Mettmann in dieser Woche nicht so richtig glücklich. Es war einfach nicht sein Turnier. Ein kleines Trostpflaster gab es dennoch. Als Dritter im Race to Dubai durfte er sich über 502.875 Euro aus dem Bonuspool freuen.
Westwood setzt sich ab
Westwood zwei Schläge vor McIlroy
Allenby vor Westwood, Kaymer im Mittelfeld
Dubai World Championship: Das Große Finale
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