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British Open der Ladies: Caroline Masson Weltklasse |
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Samstag, 30. Juli 2011 |
 Caroline Masson Die "Ricoh Women's British Open" ist eines der wichtigsten Turniere in der Welt des Damengolf. Die besten Spielerinnen der Welt reisen rund um den Globus, um bei diesem Major-Turnier an den Start zu gehen. Da kann es kaum hoch genug eingeschätzt werden, wie sich die 22jährige Caroline Masson in brillanter Manier an die Spitze des Feldes gespielt hat. Nach Runden von 68 und 65 liess sie heute eine weitere 68 folgen, auf dem schweren Kurs von Carnoustie in Schottland eine echte Weltklasse-Leistung. Es war die drittbeste Runde des gesamten Feldes, die beste Runde spielte Yani Tseng aus Taipeh mit 66 Schlägen. Die beiden spielen morgen auch im finalen Flight, "Caro" geht mit 15 unter Par und zwei Schlägen Vorsprung auf die Runde, das ist nicht viel auf dem mit Topfbunkern gespickten Platz, aber immerhin.
 Yani Tseng Zwischenzeitlich hatte Masson schon vier Schläge Vorsprung, aber Tseng spielte die zweiten neun Löcher in 30 Schlägen und schob sich immer näher an Masson heran. Tseng ist eine sehr ernst zu nehmende Mitbewerberin um diesen großen Titel, sie ist die Nummer Eins der Welt, und das schon seit 24 Wochen. Ihr Vorsprung in der Rangliste ist mittlerweile deutlich, sie wird auch noch eine Weile dort bleiben und ein Titelgewinn hier würde ihr sicher gut ins Konzept passen. Doch ganz Deutschland, auch Europa, wird am morgigen Finaltag der jungen Gladbeckerin die Daumen drücken. Um 12.45 Ortszeit starten die beiden Konkurrentinnen, vor ihnen gehen mit jeweils Neun unter Par die Schottin Catriona Matthew und die Koreanerin In-Bee Park auf die Runde. Die nächsten Spielerinnen haben dann schon sieben und acht Schläge Rückstand auf Masson, das wird kaum aufzuholen sein.
 Sandra Gal Sandra Gal darf früh starten, geht um 9.10 Uhr mit Tiffany Joh aus den USA auf den Platz. Beide liegen bei Eins unter Par. Noch früher muss die junge deutsche Amateurin Sophie Popov aus den Federn. Um 7.10 Uhr geht sie auf die Runde, mit einer 77 in Runde Drei rutschte sie auf den vorletzten Platz. Die Favoritinnen Michelle Wie (Zwei unter Par) sowie Paula Creamer (Sechs unter Par) werden den prestigeträchtigen Titel ebenfalls nicht mehr gewinnen können, "Pink Panther" Creamer liegt allerdings auf Rang Neun und wird sicher alles tun, um unter den ersten Zehn zu bleiben. Aller Augen in Europa werden sich aber auf die sympathische Gladbeckerin richten, die so herrlich lachen kann. Hoffen wir, daß wir am morgigen Abend eine strahlende Caroline Masson mit einer großen Trophäe erleben dürfen.
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