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Da wurde den Golffans wirklich etwas Außergewöhnliches geboten, eine Finalrunde kann kaum spannender sein als der Sonntag bei der FBR Open. Ständig wechselte die Führung, keine langweiligen Pars, sondern spektakuläre Eagles und Birdies auf der einen, unglückliche und verdiente Bogeys auf der anderen Seite machten das beliebte Turnier in Scottsdale zu einem außergewöhnlichen Event. Am Ende hatte Kenny Perry, Mitglied des amerikanischen Ryder Cup Teams aus 2008, die Nase vorn. Aber er musste hart kämpfen, erst im Stechen und am dritten Extraloch gab sich Charley Hoffmann geschlagen. Damit fuhr der Mann aus Kentucky seinen 13. Toursieg ein, kassierte den Siegerscheck über 1.080.000 Dollar und zeigte sich nach dem Sieg stolz und erleichtert. Vor dem Turnier hatte er seine Sorgen über den Gesundheitszustand seiner Eltern geäußert und angekündigt, diesen Sonntag seinen Eltern zu widmen. Charley Hoffmann leistete allerdings erbitterten Widerstand, am Ende fehlte ihm ein Quentchen Glück zum Sieg.
Nach vier Turnierrunden lagen Perry nach einer 69er Finalrunde und Hoffmann nach 67 Schlägen bei vierzehn unter Par. Hoffmann hatte auf der 17. und 18. Bahn hervorragende Chancen für Birdies, konnte sie aber nicht nutzen. Der Mann mit der signifikanten blonden Mähne, die zu beiden Seiten aus seinem Käppi herausragt, musste ins „Sudden Death Playoff“ und sich am Ende mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Der Zweitplazierte nach der dritten Runde, der Amerikaner Scott Piercy, fiel nach einer Even Par-Runde auf den 6. Platz zurück. Kevin Na lag vor der Finalrunde sechs Schläge hinter Perry, sah nach zwei frühen Bogeys schon wie ein Verlierer aus, spielte dann ein Birdie nach dem Anderen und hatte auf dem Schlussloch noch Gelegenheit, sich in das Stechen zu spielen, verschob aber seinen finalen Birdieputt.
Nur noch einige hundert Zuschauer klatschten begeistert, als der Birdieputt am dritten Extraloch fiel. Die meisten waren schon auf dem nach Hause oder in eine der zahlreichen Sportsbars in Scottsdale, um den „Super Bowl“ der NFL zu sehen. Für die Sportbegeistern Amerikaner ein Riesenereignis, für Arizona in diesem Jahr etwas ganz Besonderes. Schließlich stand ihr Team, die „Arizona Cardinals“, im Finale.
Tag 3: Kenny Perry führt in Arizona
Tag 2: Shootout in der Wüste
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