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Ein Bogey in Runde Eins, zwei in Runde Zwei, drei in Runde Drei – und trotzdem führt Camilo Villegas in Palm Beach Gardens im PGA National Resort & Spa. Fünf Bidies in Runde Eins, je sechs in Runde Zwei und Drei – das macht nach Runden von 66, 66 und 70 genau 199 Schläge, 11 unter Par. Drei Schläge Vorsprung hat er sich erspielt, mit je acht unter Par folgen Nathan Green und Vijay Singh auf dem zweiten Platz. Anthony Kim, nach Tag Zwei gemeinsam mit dem Kolumbianer an der Spitze, konnte mit Villegas nicht mithalten, eine Runde von Drei über Par warf ihn auf Platz Sechs zurück.
Alex Cejka nutzte den „Moving Day“ in die falsche Richtung. Eine 75 ließ ihn von Platz 10 auf Platz 36 taumeln, er tappte früh in die Falle und spielte dann auch noch zwei Bogeys in der „Bear Trap“, der Bärenfalle, wie die Löcher 15 bis 17 genannt werden. Ein einziger Spieler im Feld verlor noch mehr Plätze, das war Mark Wilson mit einer noch schlechteren 77.
Die europäischen Spieler bekleckerten sich alle nicht mit Ruhm. Justin Rose (23.), Lee Westwood (29.), Sergio Garcia (44.) und Padraig Harrington (57.) haben mit dem Ausgang des Turniers nichts mehr zu tun, können das nur noch als Übungsrunde auf dem Weg nach Augusta abhaken.
Ein unbekannter Name taucht in den Top Ten auf: Sam Saunders. Drei 69er –Runden, und das unter den Augen seines Trainers und Großvaters. Der 22jährige Amerikaner ist der Enkel von Arnold Palmer, der sich am Finaltag aber vom Platz fernhalten wird. „Das gibt einfach zu viel Unruhe, wenn ich bei ihm bleibe“, sieht er das wohl ganz richtig. Wenn sein Schüler und Enkel auf einem Platz seines größten Konkurrenten Jack Nicklaus erfolgreich abschneidet, wird es ihn aber sicher besonders freuen.
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