Sieg Nummer 70 für Woods
Montag, 10. August 2009
Tiger WoodsAllein die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Tiger Woods gewinnt die WGC Invitational zum siebten Mal bei zehn Starts. Es war sein fünfter Sieg in dieser Saison und sein 70. Sieg auf der PGA Tour. Damit verkürtzt Woods in der ewigen Bestenliste weiter gegenüber Jack Nicklaus (73 Siege) und Sam Snead (82). Nur Nicklaus übersprang die 70er Marke mit 40 Jahren und Snead war 41 Jahre alt, als er Sieg Nummer 70 einfuhr. Woods ist erst 33, wenn er dabei bleibt hat er noch mindestenes zehn Jahre vor sich, in denen er weitere Erfolge verbuchen kann.

Woods gewann die WGC Invitational nach Runden von 68, 70, 65 und 65 mit 268 Schlägen (-12) am Ende souverän vor Padraig Harrington und Robert Allenby, die vier Schläge mehr benötigten. Bis drei Löcher vor Schluß hatten sich Woods und Harrington ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Die Entscheidung fiel an Bahn 16, weil der Ire an dem Par 5 ein Triple-Bogey kassierte, während Woods ein Eisen acht an die Fahne schlug und aus 50 Zentimetern zum Birdie einlochte.

Padraig HarringtonAm Abschlag der 16 waren beide Spieler wegen langsamen Spiels verwarnt worden. Das schien vor allem Harrington verunsichert zu haben. Der Ire verfehlte die Spielbahn mit seinem Abschlag und auch sein zweiter Schlag fand nicht das Fairway. Von einer Bunkerkante aus schlug er seinen Annährungsschlag hinter das Grün. Den Pitch traf Harrington zu hart, der Ball verschwand im Wasser. Eines konnte sich Harrington nicht vorwerfen lassen, er hatte die Bahn schnell gespielt und sich für seine Schläge wirklich kaum Zeit gelassen.

Den vierten Platz teilten sich mit 273 Schlägen (-7) Hunter Mahan und der amtierende Masters-Champion Angel Cabrera. Steve Stricker, British Open Sieger Stewart Cink und Miguel A. Jimenez auf Rang sechs benötigten einen Schlag mehr.

Martin KaymerMartin Kaymer mußte sich nach Runden von 72, 74, 72 und 70 Schlägen (288, +8) mit dem geteilten 60. Platz zufrieden geben. Wieder kein Top-Ergebnis für den jungen Deutschen in den USA. Eine Chance bleibt dem 24-Jährigen noch in dieser Saison. In der nächsten Woche stehen die PGA Championship auf dem Programm. Vielleicht hat er dort mehr Glück.
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