Stricker gewinnt Deutsche Bank Championship
Dienstag, 8. September 2009
Steve StrickerZwei Birdies zum richtigen Zeitpunkt, so gewinnt man Turniere. Steve Stricker ist das gelungen, mit Birdies an den Löchern 17 und 18 behielt der 42-jährige Amerikaner auf der Finalrunde der Deutsche Bank Championship die Nerven und fuhr seinen dritten Sieg in diesem Jahr ein. Der Erfolg beim zweiten Playoff bringt Stricker neben dem Preisgeld von 1,35 Millionen Dollar auch 2.500 FedEx Cup-Punkte ein, dank der er auch die Führung im FedEx-Cup übernimmt - vor Tiger Woods.

Mit Runden von 63, 72, 65 und 67 Schlägen (267) verwies Stricker mit insgesamt 17 unter Par seine Landsleute Jason Dufner und Scott Verplank auf den zweiten Platz. Dufner hatter frühzeitig eine 65er Schlußrunde und insgesamt 16 unter Par ins Clubhaus gebracht. Etwas später zog Scott Verplank nach, der hatte mit vier Birdies auf den letzten vier Löchern ein großartiges Finish hingelegt.

Padraig HarringtonPadraig Harrington hatte nach neun Löchern mit vier Birdies in der Finalrunde in Führung gelegen. Dann machte sich der Ire das Leben selber schwer und fiel nach zwei schlechten Drives, die ein Bogey an der 10 und ein Doppel-Bogey an der 12 zur Folge hatten, zurück. Am Ende kam Harrington nach einer 68 mit 15 unter Par auf den geteilten vierten Rang. Dort landeten auch Angel Cabrera mit einer 65er Runde und Dustin Johnson mit 66 Schlägen.

Geoff Ogilvy wurde mit 66 Zählern alleiniger Siebter vor Jim Furyk (68), Sean O'Hair (71) sowie Retief Goosen (71) , die auf dem TPC Boston auf Rang acht kamen.

Tiger WoodsTiger Woods konnte mit einer 63er Finalrunde noch einmal ordentlich Boden gut machen. Der Weltranglistenerste lag aber nach Runden 70, 67 und 72 Schlägen meilenweit von der Spitzengruppe entfernt. Dank der guten Schlußrunde wurde der 33-Jährige noch Elfter.

Der Titelverteidiger des FedEx Cup, Vijay Singh, mußte sich mit einem 54. Platz zufrieden geben. Damit fiel der Mann von den Fijis auf Position 81 in der Fedex Cup Rangliste zurück und muß in der nächsten Woche zusehen. Beim dritten Playoff, der BMW Championship, sind nur noch die Top 70 spielberechtigt.
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