Überraschungssieger in Phoenix
Montag, 1. März 2010

Hunter MahanIn den letzten beiden Jahren war er einer der besten Spieler auf der Tour, der kein Turnier gewinnen konnte. Er spielte solide, er spielte gut und er war des Öfteren nah dran. Doch seit seinem Sieg bei der „Traveler’s Championship“ im Jahre 2007 reichte es nicht für einen weiteren Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen. Der 27-jährige Mann aus Kalifornien, der seine golferische Ausbildung an der Oklahoma State University erhielt, war Schlüsselspieler im Ryder Cup-Team der USA. Sechs Mal war er 2009 unter den Top Ten, beim „AT&T National“ war er gar Zweiter. Jetzt ist Hunter Mahan wieder ein Sieger, ein großer Sieger sogar. Kein einziges Bogey am Wochenende, eine fulminante Aufholjagd mit makellosen Runden von 65 und 65, allein am Wochenende 12 unter Par. Nach den beiden Auftaktrunden war er nur einen Schlag besser als die Cut-Linie, fast wäre er am Wochenende gar nicht dabei gewesen. Vor der Finalrunde nach der ersten 65 auf Rang 6, mischte er das Feld von hinten auf. Ein paar „locals“ dürften sich über seinen Sieg besonders gefreut haben, die Familie Solheim sitzt mit ihrer Schlägerfirma „Ping“ fast um die Ecke vom „TPC at Scottsdale“ in Phoenix. Hier werden die Touring Professionals mit ihrem Material ausgestattet, und für ihr Zugpferd Hunter Mahan haben sie wohl genau den richtigen Schlägercocktail gemixt für dieses Wochenende. Allerdings mit einem Aufreger, denn am Anfang der Runde bemerkte er einen Riss im Kopf seines Drivers. Seine Freundin rannte zum Auto, holte einen Ersatzschläger aus dem Kofferraum und Mahan konnte am folgenden Loch, einem Par 5, mit einem nagelneuen Driver abschlagen. Das nennt man Glück, wenn gleichwertiger Ersatz so schnell zur Verfügung steht. Und Können, wenn man damit so gut umgehen kann wie Hunter Mahan.

 Der junge Mann kommentierte glücklich seinen Sieg: „Es fühlt sich großartig an, ich spiele mein fünftes Turnier in diesem Jahr und siege. Das ist gut für mein Selbstvertrauen, es bestätigt auch, das ich an den richtigen und wichtigen Dingen gearbeitet habe.“

Rickie FowlerVon dem Quintett, das vor der Finalrunde der „Waste Management Phoenix Open“ vor ihm lag, konnte nur Youngster Rickie Fowler, gerade 21, das Tempo von Mahan mitgehen, musste sich am Ende aber um einen Schlag geschlagen geben. Scott Piercy, Matt Every und Camilo Villegas landeten auf Rang 8, der Führende nach drei Tagen, Brandt Snedeker, möchte diesen Finaltag sicher ganz schnell vergessen. Mit einer 78 schoss er sich in den Keller, endete auf Rang 43. Bitter, ganz bitter! Phil Mickelson und Anthony Kim, die ihre Chancen schon am dritten Tag verspielt hatten, endeten auf Rang 24.

Auch die beiden Oldies im Feld spielten tapfer mit. Fred Couples und Tom Lehman nutzten ihren Abstecher von der „Champions Tour“, um den Jungen ihr Können zu demonstrieren. Ergebnis: Platz 14 mit jeweils 10 unter Par. Respekt!

In the Bag: Hunter Mahan

» Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
Diesen Artikel bookmarken bei
Mister Wong
Google
Folkd
OneView
Delicious
Linkarena
BlinkList
Furl it!
YahooMyWeb
YiGG
OneView
Digg
< Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag >




| Registrieren
Powered by Core Design