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Zurich Classic of New Orleans: Skurriles am Rande |
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Sonntag, 30. März 2008 |
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Nachdem ein Gewitter auf dem TPC
Louisiana das Weiterspielen am dritten Tag unmöglich machte ist Alex Cejka nach
seiner 75 (+3), in der Annahme auf einen freien Sonntag, in seine Wahlheimat
Las Vegas zurückgeflogen. Dort angekommen erhält er auf seinem Mobiltelefon die
Nachricht, dass sich die Tour entschieden hat, keinen zweiten Cut durchzuführen.
Einige Spieler hatten die dritte Runde noch nicht beendet und mussten noch
sechs und mehr Löcher spielen. Um das Turnier beenden zu können musste Alex
Cejka innerhalb weniger Minuten einen Flug in Richtung New Orleans zurückbekommen.
Ohne auf sein Gepäck warten zu können, ließ sich kurzfristig nur noch ein Flug
nach Houston buchen. Dort angekommen ist er mit einem Leihwagen sechs Stunden
nach New Orleans zurückgefahren, wo er schließlich um 6:00 Uhr ankam. Am Platz eingetroffen
musste er sich noch ein Shirt und eine Hose besorgen, neue Schuhe kaufen und mit
einem geliehenen Schlägersatz auf die Runde gehen. Die Schläger waren zwei
Jahre alt, der Driver hatte bereits drei Jahre hinter sich. Die 71er Schlussrunde
von Cejka ist nach dieser Odyssee nicht hoch genug zu bewerten.
Mehr Glück hatte Retief Goosen. Da
dieser sich im eigenen Privatflugzeug durch die Luft chauffieren lässt konnte
er dem Piloten nach Erhalt der Nachricht die Anweisung geben, umzudrehen. Der
Pilot musste auch gleich als Caddie herhalten, der etatmäßige Caddie von Goosen
war ebenfalls abgereist. Mit einer 69er Schlussrunde gelang Goosen die beste
Runde dieser Woche, vielleicht gibt es bald ein neues Betätigungsfeld für den
Piloten.
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