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Ryder Cup 2010- Wasserspiele in Wales |
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Sonntag, 3. Oktober 2010 |
Der Ryder Cup 2010 ist ins Wasser gefallen, da gibt es keinen Zweifel. Der 2010-Golfplatz steht unter Wasser, ist eine Matschwüste. Im Fernsehen ist das nur sehr begrenzt zu sehen, denn die im Fokus stehenden Fairways und Grüns werden nur von Spielern und Caddies betreten. Je 45.000 Zuschauer haben am Freitag und Samstag den Platz zertrampelt, ich habe Menschen rutschen und ausrutschen sehen. Heute, am Sonntag Vormittag, ist der Platz für Besucher komplett gesperrt. Wer wie ich im Hotel gewartet hat, hat Glück. Wer mit Auto oder Bus angereist ist, darf noch nicht auf das Gelände. Er muss im Fahrzeug auf die Ankündigung warten, was passiert. Kein Vergnügen für die Spieler, eine Zumutung für die Zuschauer, ein Desaster für den Veranstalter.
Wie es weiter gehen wird, soll um 11 Uhr verkündet werden. Sicher scheint, heute wird der Ryder Cup 2010 nicht entschieden. Und die Wettervorhersage ist weiterhin schlecht. Es wird Diskussionen geben um den Zeitpunkt im Jahr, der Herbst ist offensichtlich nicht geeignet für dieses Sportereignis. Aber der Fedex Cup in den USA lässt keinen früheren Zeitpunkt zu. Oder doch? Ich höre hier viele Stimmen, die den Ryder Cup über den Fedex Cup stellen und ihn vor den Playoff-Turnieren in den USA austragen wollen. Das wird eine lange und komplizierte Verhandlung, amerikanische und europäische Interessen passen hier ganz offensichtlich nicht unter einen Hut.
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