Ryder Cup: Kaymer und Westwood holen ersten Punkt für Europa
Samstag, 2. Oktober 2010
Martin Kaymer und Lee Westwood
Martin Kaymer und Lee Westwood
Die ersten vier Punkte sind beim 38. Ryder Cup vergeben. Das Team der USA geht mit einem Punkt (2 ½ zu 1 ½) Vorsprung in den klassischen Vierer. Um die verlorene Zeit der langen Regenunterbrechung des gestrigen Tages aufzuholen, wurde das Format angepasst. Nach den vier „Fourballs" (Vierball Bestball) stehen nun sechs "Foursomes" (klassischen Vierer) auf dem Programm. Danach sollen wieder vier „Fourballs" und zwei "Foursomes" stattfinden, bevor die zwölf Einzelmatches eingeläutet werden.

Den ersten und bisher einzigen vollen Punkt für das europäische Team haben Martin Kaymer und Lee Westwood gegen Phil Mickelson und Dustin Johnson mit 3 & 2 geholt. Kaymer und Westwood hatten sich an Loch zwei in Führung bebracht und diese nicht mehr abgegeben.

Einen halben Punkt erkämpfte das nordirische Duo Rory McIlroy und Graeme McDowell gegen Stewart Cink und Matt Kuchar. Die Nordiren waren heute mit zwei down an Loch 12 gestartet und glichen die Partie am vorletzten Loch aus.

Graeme McDowell und Rory McIlroy
Graeme McDowell und Rory McIlroy
Das englische Duo Ian Poulter und Ross Fisher unterlagen gegen Steve Stricker und Tiger Woods mit 2 down. Das Match war bis Loch 11 ausgeglichen gewesen, dann schlugen die Amerikaner zu.

Die vierte Partie ging deutlich an die Amerikaner. Luke Donald aus England und der Ire Padraig Harrington hatten gegen Jeff Overton und Bubba Watson nie ein Chance. Eigentlich hatte Luke Donald keine Chance, Padraig Harrington hielt sich mit seiner Leistung deutlich zurück. Dem dreimaligen Major-Sieger gelang kein einziges Birdie, er war der schwächste aller Spieler auf dem Platz.

Vor allem auf den Grüns waren die Europäer dem US Team deutlich unterlegen. Man hatte die Grüns auf dem „Twenty Ten Course“ des Celtic Manor Resort deutlich langsam gemacht. Die haben etwa einer Geschwindigkeit von 9 ½ Feet auf dem Stimpmeter, normal sind um die 12 Feet. Man erhoffte sich Vorteile gegenüber dem US Team, dass auf der US PGA Tour schnellere Grüns gewohnt ist. Aber vor allem die Mitglieder des europäischen Teams hatten damit so ihre liebe Mühe und Not. Sie blieben mit ihren Putts häufig viel zu kurz, während die Amerikaner sich da deutlich leichter taten.

Bei den sechs "Foursomes" (klassischen Vierer) kommen alle 12 Spieler jedes Teams zum Einsatz. Die Paarungen lauten:

M. Jimenez / P. Hanson gegen T. Woods / S. Stricker

E. Molinari / F. Molinari gegen Z. Johnson / H. Mahan

L. Westwood / M. Kaymer gegen J. Furyk / R. Fowler

P. Harrington / R. Fisher gegen P. Mickelson / D. Johnson

I. Poulter / L. Donald gegen B. Watson / J. Overton

G. McDowell / R. McIlroy gegen S. Cink / M. Kuchar

» Keine Kommentare
Es gibt bisher noch keine Kommentare.
» Kommentar schreiben
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)
Name
Titel
Kommentar
 verbleibende Zeichen
Captcha Image Code neu generieren, falls er unlesbar sein sollte
 
Diesen Artikel bookmarken bei
Mister Wong
Google
Folkd
OneView
Delicious
Linkarena
BlinkList
Furl it!
YahooMyWeb
YiGG
OneView
Digg
< Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag >




| Registrieren
Powered by Core Design