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Nummer Zwei liegt mitten in Deutschland. Das „Hardenberg Golf Resort“ bietet mit dem „Hardenberg Burg Hotel“ ein traditionelles Haus und mit dem nagelneuen Hotel „Freigeist“ ein Haus mit modernem Design und inspirierendem Ambiente – und besonders guten Preisen, ab 79 Euro pro Person im Doppelzimmer inklusive Frühstück und 3-Gang-Menü. Da ist das Greenfee für den „Göttingen-Course“ oder den „Niedersachsen-Course“ (wer hat sich bloß diese Namen ausgedacht...) locker über. Da grüßt dann das Wappentier der Hardenbergs, der Keilerkopf, als Inselgrün. Design David Krause, sehr originell.
Wer einen Ball nach dem anderen im Teich versenkt, lässt sich dann in der Golfschule Nachhilfe geben. Stefan Quirmbach und seine Mannen werden es schon richten,
www.gchardenberg.de
www.hotel-freigeist.de
www.stefanquirmbach.de
Nummer Drei schließlich liegt noch weiter im Norden, ist sicher noch ein Geheimtipp. Das „Schlosshotel Münchhausen“ liegt mitten im Weserbergland. Falls Sie nicht wissen, wo das ist, der „Rattenfänger von Hameln“ ist Ihnen sicher ein Begriff, das ist der nächste größere Ort. Das Renaissance-Schloss geht zurück bis in das Jahr 1570, Hilmar von Münchhausen startete mit dem Bau der Wassergräben und des Gartens. 2002 wechselte das Haus zum letzten Mal in seiner Geschichte den Besitzer und eröffnete 2004 als Fünf-Sterne-Hotel. Das imposante Gebäude inmitten einer großen Parkanlage bietet alles, was von einem modernen Hotel erwartet wird. Großzügige Zimmer, Spa & Wellness sowie zwei Restaurants. Der „Schlosskeller“ bietet bürgerliche Küche, das „Gourmet Restaurant“ macht seinem Namen alle Ehre. Sternekoch Achim Schwekendiek ist Mitglied der „Jeunes Restaurateurs“ und hat ein sehr feines Händchen.
Das gilt auch für Wolfgang Trübenecker. Der kann zwar nicht so gut kochen, dafür beweist er sein Gefühl als Golfer. Er ist nicht der Golf Manager, sondern auch der gute Geist des Schlosshotels, der über die beiden 18-Loch-Kurse wirbelt. „Baron von Münchhausen“ startet mit den ersten fünf Löchern in flachem Gelände, dann geht es ab in den Wald. Kein Lügenmärchen, die Bahnen sind sehr eng und sehr schön, der Abschlag von Bahn 14 bietet Rundumsicht auf das Weserbergland. Noch präziser muss „Lucia von Reden“. Wer schon immer von der legendären 59er-Runde geträumt hat, hier kann sie wahr werden. Zumindest im Netto, denn der Platz hat einen Standard 59 bei 2.813 Metern für die Herren und 2.761 Metern für die Damen. Wer allerdings glaubt, den Platz beherrschen zu können, wird sich schnell wundern. Gespickt mit Wasser- und Sandhindernissen und großen Bäumen, die oft den Weg versperren, verteidigt er seine kleinen Grüns und wehrt sich meist erfolgreich gegen Unterspielungen. Beide Plätze haben also viel zu bieten, die Platzpflege muss allerdings in den nächsten Jahren deutlich verbessert werden, wenn der hohe Standard des Hotels auch für die Golfplätze gelten soll. Auch Wolfgang Trübenecker weiß das und arbeitet Schritt für Schritt an Verbesserungen.
www.schlosshotel-muenchhausen.com
Jetzt haben Sie die Wahl: eine Fünf-Sterne-Reise in Deutschland ist keine Weltreise. Geben Sie Deutschland eine Chance, es lohnt sich für einen ersten Test schon mal über ein langes Wochenende.
Text + Foto : Bernd J. Störtebek
Golfurlaub vor der Haustür
» 1 Kommentar
1Kommentar am Dienstag, 30. Dezember 2008 17:39
Ich habe das Schlosshotel besucht und kann bestätigen, das Hotel ist wirklich super. Auch der Kommentar zu den Golfplätzen stimmt, da gibt es vieles zu verbessern. Wäre schön, wenn da bald etwas passiert, dann passt alles richtig gut zusammen.
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